Unser Presbyterium machte am Freitag 13.03.26 den Weg frei für eine in Voerde von vielen gewünschte soziale Baumaßnahme: Die Wohnbau Dinslaken erhielt ein für 99 Jahre gültiges Erbbaurecht für den Rönskenhof mit der Auflage, 46 Wohnungen zu errichten. Wenn die Stadt den entsprechenden Bebauungsplan beschließt und der Antrag auf öffentliche Förderung für einen Teil der Wohnungen genehmigt ist, kann es losgehen.
Der Bebauungsplan wurde bereits von der Stadtverwaltung vorgestellt und in der Bürgerversammlung vor einigen Wochen durchweg positiv aufgenommen – bis hin zu der Frage, wo man sich für Wohnungen bewerben könne. Neben Wohnraum für große Familien sind seniorengerechte Wohnungen vorgesehen, die zum Teil für ältere Bewohner des Viertels nördlich der Bahnhofstraße interessant sind. Viele möchten sich „kleiner setzen“ und die Einfamilienhäuser verkaufen oder ihren Kindern überlassen. < Kurze Beschreibung der geplanten Maßnahme > Ein großer Teil der Bäume bleibt erhalten. Auch der kleine Weg quer durch den Rönskenhof bis zum neuen Gemeindezentrum und zum evangelischen Kindergarten soll weiterhin öffentlich nutzbar sein. Für Fahrzeuge wird auf dem Grundstück ein Parkplatz eingerichtet. Die Gebäude passen sich mit der Firsthöhe der Umgebung an. Gute und preisgünstige Wohnungen lassen sich auf diese Weise auch in zwei- bis dreigeschossigen Häusern realisieren.
Nun ist es zunächst Sache des Rates der Stadt Voerde, den Bebauungsplan zu diskutieren und zu verabschieden. Auf dieser Basis kann die Wohnbau Dinslaken einen Förderantrag beim Land stellen, um die entsprechenden zusätzlichen Mittel zu bekommen. Nur durch den Verzicht der Evangelischen Kirche in Voerde auf einen einträglichen Verkauf des Geländes für Eigenheime und mit Hilfe von Fördermitteln kann der ehrgeizige Plan realisiert werden, 46 teilweise frei und teilweise öffentlich finanzierte Wohnungen in dieser schönen Lage zu errichten. Das Presbyterium unter Leitung von Pfarrerin Hanke Ibbeken blickt auf nahezu zehn Jahre Diskussionen und schwierige Verhandlungen zurück. Frau Ibbeken dankte dem Presbyterium für Zusammenhalt und Teamgeist und besonders Reimund Schulz, dem früheren Geschäftsführer der „Kinderwelt“, der im Auftrag der Gemeinde die Verhandlungen mit der Wohnbau geführt hat.
Nun kann eine kleine neue Rönskenhof Siedlung enstehen, in der viele Begegnungen möglich sind, so, wie wir es vom „alten Rönskenhof“ kennen.
